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Kunming - Hello Backpacker

September 3, 2017

In Kunming war es fast schon einfach, an der Railway Station kamen Volenteers auf uns zu und versuchten uns den Weg zu zeigen. Mit ihrer Übersetzungsapp funktioniert dies auch prima. So fuhren wir mit dem Bus zu unserem Hostel. Hier konnten Sie auch Englisch beim Check-in. Kunming hat einige paar wenige ;-) Westler Backpacker, weil hier immer wieder jemand gebrochen Englisch kann. Wir bezogen unseren Dorm und machten uns auf die Suche nach etwas Essbarem. Bei einem alten Paar genossen wir einen tollen Hot Pot und wir erhielten eine extra Portion freundliche Aufmerksamkeit von ihnen. Wir kummunizierten auf Chinesisch sowie mit Händen und Füssen. Glücklich schliefen wir mit 4 anderen Chinesinnen in unserem Zimmer ein und waren defintiv im Backpacker-Leben angekommen.

 

Am nächsten Morgen entdeckten wir ein wintziges Häufchen in der Hostel-Nähe, welches herzerwärmend miaute. Wir kamen mit einer Hostel-Mitarbeiterin im Schlepptau wieder zu dem kleinen Kätzchen zurück, gaben ihr Wasser und setzen es in einen Karton. Die Mitarbeiterin musste bevor sie das ausgesetzte Tierchen aufnahm, den Suprrvisor anrufen und nachfragen, was zu tun war. Immer wieder trafen wir einen Chinesen an, welcher keine Entscheidungen treffen wollte oder konnte. Dieses Schäffchen-Verhalten zehrte manchmal an den westlichen Nerven. Auch das Thema Tierhaltung ist in China leider kein erfreuliches und so musste ich oftmals mit schwerem Herzen über die Marktplätze mit den Tieren gehen.

 

Bei der Busstation angekommen, reisten wir vom Regen begleitet zu einer Art Museum. Die Minderheiten in der Yunnan-Provinz wurden dort mittels Häuser und Alltagsgegenständen vorgestellt. Der Regen hörte leider nicht so schnell auf und ohne Schirm, blieb uns nur das Warten übrig. Wir fanden in einem tibetischen Tempel unterschlupf und hörten dem Regen zu. Ich las einmal den Satz, wenn man die Augen schliesst, dann hört sich Regen an wie Applaus. Und so lauschten wir dem Regen, welcher dem Leben seinen Beifall gab. Mit dem Bus fanden wir dann wieder in das Stadtzentrum zurück. Leider waren wir etwas gar übermütig und verliessen den Bus an einer uns vermeintlich bekannten Stelle. Wir wurden eines besseren belehrt, so irrten wir in der Stadt umher. Kein Taxi war bereit uns in unseren Stadtteil zu fahren und das Bussystem sagte uns doch nicht mehr sooo zu. Also beschlossen wir zu laufen. Und wir liefen und liefen und liefen. Nach knapp zwei Stunden und einem flauen Gefühl im Magen, versuchten wir erneut ein Taxi, doch es war zwecklos. Auch wenn wir überall eine Sonderbehandlung erhlielten, meinte es das Glück heute nicht gut mit uns. Nach rund 3 Stunden Fussmarsch - mittlerweile mit dem Handy-Kompass in der Hand, gaben wir auf. Wie erstaunlich, dass in diesem Moment ein Taxi anhielt. So erreichten wir unser Ziel völlig erschöpft um 22 Uhr und fielen überwältigt von den erneuten Eindrücken ins Bett.

 

In unserem Hostel hielten sich immer wieder Chinesische Studtenten auf, um zu lernen oder um die tolle Café-Atmosphare zu geniessen. So kamen wir in den Kontatk mit anderen Studenten. Sobald ich das Wort Tsinghua erwähne, schauen mich Chinesen mit einem anderen Blick an und beginnen erfürchtig über die Universität in Peking zu sprechen. Wir kamen in den Genuss Eindrücke, Ansichten und Einstellungen auf dem Land zu gewinnen. Die Partei leistet auch hier ganze Arbeit ist die Zusammenfassung, auch wenn ich das nicht immer negativ empfinde oder kennengelernt habe.

 

Dank den Tipps der Studenten nutzen wir am nächsten Tag die Subway und kamen überaus komfortabel und schnell an die gewünschten Orte. Wir nahmen und an diesem Tag eine kleine Wanderung vor, damit wir den Günen See von oben sehen konnten. Leider kam uns meine Höhenangst bei gewissen Steilwegen in die Quere und wir krochen förmlich voran, zur Belustigung der Einheimischen. Auch auf den Marktplätzen und Parks, war die Situation zwischendurch grenzwärtig. Die Belästigung der Fotos, welche sie von uns machten, erlangte heute ein Ausmass, dass wir ziemlich genervt im Hostel Schutz suchten. Auch auf den Marktplätzen und Parks, war die Situation zwischendurch grenzwärtig.

 

Nun stand auch schon wieder die Rückreise in unser "geliebetes" Guiyang an. Wir hatten den Weiterflug nach Shenzhen von dort und so flitzen wir wieder mit dem Highspeedtrain durch die Landschaft.

Kunming, danke für all die neuen Eindrücke!

 

 

 

 

 

 




 

 

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