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Ohne Warnung / Without warning

December 1, 2019

Isa in Mitten der Nacht / Isa in the middle of the night

 

 

 

English translation below:​ 

 

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"Wie ist es so als Frau im afrikanischen Busch?", dies werde ich öfters gefragt und wird vor allem vermehrt als Vortragsthemen ausgesucht.  Nun, ich muss zugeben, ich kann es ja schlecht beantworten, da ich nicht weiss, wie es als Mann wäre. Aus meiner Sicht machen die Tiere jedoch keinen Unterschied, ob sie einen Mann oder eine Frau begegnen. Es hängt viel mehr davon ab, wie selbstsicher ich den Tieren gegenüber auftrete. Dies kann ich auch gleich auf die Menschenwelt übertragen.

 

Dank ihren Warnsignalen kann ich die Tiere oftmals einfacher einschätzen als die Menschen. Die Signale sind eindeutig und die Nachrichten klar. Ich bekomme z.B. Distanzüberschreitungen offenkundig und oftmals mit ihren Warnungen mitgeteilt. Dies kann ich von Menschen nicht immer sagen.

Auch meine Grenzen werden von den Menschen nicht so einfach akzeptiert, ich muss da schon Standhaftigkeit beweisen. Dies kann ich wiederum auch auf die Tierwelt übertragen. So, muss ich doch meine Frau gegenüber einem Elefanten Scheinangriff stehen.

Bis jetzt habe ich in Botswana und im südlichen Afrika keine Probleme gehabt, wenn ich alleine mit dem Auto durch diese Länder gefahren bin oder mich alleine bewege - Gott sei Dank. 

 

Jedoch hatte ich in der Nacht schon einige Male ungewollt Eindringlinge in meinem Zelt gehabt. Nein, keine Spinnen oder sonstige Tiere, naja, das ist jetzt Definitionssache... Es waren jeweils Besuche vom männlichen Geschlecht. Irgendwie kommen da im Busch doch die animalischen Seiten zum Vorschein und gewisse Grenzen verschwimmen. Ich muss zugeben, in diesen Momenten bekam ich wirklich einen kleinen Schock und fühlte mich auch nicht wirklich sicher. Eine laute und bestimmte Stimme und ein Nein, haben bis jetzt aber immer gereicht. Eigentlich wie bei den Tieren auch. Ich habe es mir daher angewöhnt, dass ich in einer Gruppe, welche ich noch nicht kenne oder wenn mein Bauchgefühl es mir sagt, mit einem Messer neben dem Kopfkissen zu schlafen.

Ich hoffe, dass dies immer so bleibt, dass ich das Messer nie benutzen muss - auch ohne Vorwarnung nicht.

 

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What is it like as a woman in the African bush?” I t’s a question that I get often asked and more and more often I am asked to give a presentation on this topic  Well, in all fairness  I can't really compare it as I don't know what it would be like as a man. From my point of view, however, for the animals it makes no difference whether I am a man or a woman. It is much more important how self-confident I am towards the animals. This can also be translated to the human world. 

Thanks to the warning signals they give, it is often easier to read animals than people. The signals and the messages are much clearer. The animals give a clear signr if I overstepped a boundary or if I am too close. This can’t always be said from people. 
Also my own boundaries are not necessarily so easily respected by humans, I often have the stand my ground there. But this can also be translated to the animal world. So, I must  nevertheless stand  "my women" opposite an elephant mock attack. 

Up to now I have not encountered any problems in Botswana and Southern Africa when I drove alone with the car through all countries or when I walked. on my own - thank God.

But I have already had some unwanted intruders in my tent during the night. Nope, no spiders or other animals, well, that is technically a  matter of definition... They were visits of the opposite sex. Somehow then in the bush the animal instincts come to the fore and certain borders seem to blur more in that setting. I have to admit, in those moments I really had a little shock and didn't feel that safe when they were standing in my tent. A loud and determined voice and a NO have always been enough. Actually same with the animals…

 So I got used to sleeping in a group that I don't know yet o,r when my gut feeling tells me, to sleeping with a knife next to my pillow. 
I hope that I never have to use it - even if there is no warning.

 

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