Watson im Gespräch mit Isabelle Tschugmall – «Du bist zu Tode verletzlich, aber was du erhältst, ist einmalig»
- vor 12 Stunden
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Sie hatte, was sich viele wünschen: einen sicheren, gut bezahlten Job in der Finanzbranche und eine schöne Wohnung direkt am Zürichsee. Von aussen betrachtet lief bei Isabelle Tschugmall alles nach Plan. Und doch spürte die Zürcher Oberländerin, dass etwas fehlte – ein Gefühl, das sich nicht einfach wegdrücken liess.
Sie beschloss, ihr bisheriges Leben komplett auf den Kopf zu stellen: Kurzerhand meldete sie sich mitten in Afrika zu einer Ausbildung zum Safari-Guide an – ein Schritt, der ihr Leben radikal verändern sollte.

Ein steiniger Weg mit offenem Ausgang
Einfach war dieser Weg keineswegs. Die Ausbildung zum Safari-Guide gilt als anspruchsvoll, körperlich wie mental, und Isabelle musste sich in einer für sie völlig fremden Welt zurechtfinden – fernab von Zürich, fernab der gewohnten Karrierepfade. Im Podcast spricht sie mit watson-Journalist Reto Fehr offen darüber, wie herausfordernd diese Zeit war und was sie trotz aller Zweifel dazu gebracht hat, durchzuhalten.
Heute, einige Jahre später, führt sie ihr eigenes Safari-Unternehmen in Botswana. Aus der Einzelentscheidung ist längst ein Familienprojekt geworden: Mit ihrer mittlerweile vierköpfigen Familie pendelt sie zwischen dem afrikanischen Busch und der Schweiz hin und her – ein Leben zwischen zwei Welten.

Wandern in der Wildnis statt in den Alpen
Besonders spannend wird es im Gespräch, wenn Isabelle die Unterschiede zwischen dem Wandern im afrikanischen Busch und in den Schweizer Bergen beschreibt. Während man hierzulande höchstens auf ein Murmeltier oder eine Kuhherde trifft, sieht die Realität im südlichen Afrika naturgemäss anders aus – Wandern dort bedeutet, sich in einem Umfeld zu bewegen, in dem der Mensch nicht automatisch an oberster Stelle der Nahrungskette steht. Genau dieses Spannungsfeld zwischen Verletzlichkeit und einzigartigem Naturerlebnis bringt der Episodentitel auf den Punkt.

Ihre Geschichte zum Nachlesen Wer nach dem Podcast noch tiefer in Isabelles aussergewöhnliche Geschichte eintauchen möchte, dem sei ihr Buch «Einfach Safari – Unterwegs in zwei Welten» ans Herz gelegt. Darin erzählt sie ausführlich von ihrer Reise zwischen Finanzwelt und afrikanischem Busch, von der Schönheit der Natur, neuen Begegnungen und dem Mut, dem eigenen Herzen zu folgen – ein perfekter Begleiter für alle, die von dieser Geschichte nicht genug bekommen können.
Drei persönliche Wandertipps
Wie jeder Gast im Rauszeit-Podcast verrät auch Isabelle drei ganz persönliche Wanderungen: ihre absolute Lieblingstour, eine Wanderung direkt vor der eigenen Haustüre sowie eine Route, die sie selbst gerne noch einmal machen würde. Welche das genau sind und wo sie liegen, erfahrt ihr in der vollständigen Podcast-Episode.
Wer wissen möchte, wie aus einer Bankerin eine Safari-Guide-Unternehmerin wurde und was sie über Mut, Neuanfänge und das Leben zwischen zwei Kontinenten zu sagen hat, sollte sich die ganze Folge des Rauszeit-Podcasts nicht entgehen lassen.

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